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Zum geschichtlichen Hintergrund des Jüttendorfer Angers |
Jüttendorf war ein Amtsdorf der Stadt Senftenberg mit überwiegend wendischer Bevölkerung und befand sich unmittelbar vor dem Haupttor der Stadt. Im Jahre 1410 wurde es erstmals urkundlich erwähnt und entstand vermutlich durch die Ansiedlung der Senftenberger Töpfer, welche man nach mehreren Stadtbränden durch die Brennöfen der Töpfereien, nicht mehr innerhalb der Stadt dulden wollte. Die Bewohner siedelten von Anfang an um einen Dorfanger herum, eine für die Niederlausitz typische Siedlungsform. Der Jüttendorfer Anger lag zentral zwischen den weit auseinanderliegenden Häuserreihen. Die Einwohner von Jüttendorf waren den Herren im Schloß von Senftenberg zu verschiedensten Diensten verpflichtet. Dazu gehörte unter anderem, mit auf die Schweine-, Wolfs- und Hasenjagd zu gehen. Im Jahr 1923 erfolgte die Eingemeindung Jüttendorfs zur Stadt Senftenberg. 1973 fiel der Jüttendorfer Anger der städtebaulichen Modernisierung der Stadt zum Opfer. Als jahrzehntelanger Anwohner und im Angedenken an diesen Ort des Verweilens, des Lebens und des Arbeitens, gaben wir unserer Rauhaardackel-Zucht den Namen "vom Jüttendorfer Anger" denn es kann davon ausgegangen werden, dass in der bis zur Industriealisierung überwiegend ländlichen und waldreichen Region, schon vor langer Zeit so mancher Teckel, sowie deren Vorfahren, über diesen Anger seine Runde im Dorf drehte und seinem Herren zur Jagd folgte.
Quelle: Wikipedia
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